International Tai Chi Chuan Association (ITCCA)
Tai Chi Chuan wie auch andere asiatische Kampfkunst- und –Sportarten erlebte in den letzten Jahrzehnten einen regelrechten Boom in Europa. Die International Tai Chi Chuan Association, kurz ITCCA, wurde in den 1970er Jahren in China von Yang Chou Chung und Chu King-Hung gegründet mit dem Ziel, den authentischen Yang-Stil des Tai Chi Chuan in Europa der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Heute gibt es über 110 Schulen in acht Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz), die der ITCCA angeschlossen sind.
Neben der dreiteiligen Faust-Form werden an ITCCA Schulen auch Disziplinen wie Schwert- und Säbelform, Chi Kung, eine stehende Meditationstechnik, sowie taoistische Gesundheitsübungen sowie die taoistische Selbstmassage unterrichtet.
Um ein hohes Unterrichtsniveau zu gewährleisten sind alle Lehrer der ITCCA verpflichtet, sich ständig weiterzubilden sowie jährlich mindestens eine Prüfung bei Grossmeister Chu K.H. abzulegen.
Tai Chi Chuan ist weder ein geschützter noch ein einheitlicher Begriff; es existieren diverse, zum Teil sehr unterschiedliche Stile. Das Netzwerk ITCCA steht für eine Qualität der Ausbildung des Lehrpersonals, es ist politisch und religiös neutral und im Falle eines Ortswechsels kann derselbe Stil an einer anderen Schule weiter verfolgt werden.

